Matthias Weischer arbeitet mit Kohle und Zeichenbrett. Foto: Kloster Bentlage
11.10.2019

„Wege“ im Kloster Bentlage

Die Ausstellung „Wege“ im Kloster Bentlage in Rheine widmet sich den aktuellen Werken des Künstlers Matthias Weischer. Der gebürtige Westfale lebt und arbeitet in Leipzig, ist mit dem Kloster Bentlage und seinem Geburtsort Elte jedoch eng verbunden.

Im Sommer dieses Jahres hat Weischer Zeit im Kloster Bentlage verbracht, um eine neue Zeichentechnik zu entwickeln. Die Werke, die dabei entstanden sind – digital und mit Holzkohle – bilden das Herz der Ausstellung „Wege“. Ergänzt werden sie durch Zeichnungen, Aquarellen, Grafiken und Malereien, die der Künstler auf Reisen nach Japan, Marokko und in andere Länder gemalt hat. Ebenfalls in der Ausstellung zu sehen sind Skizzenbücher zu den Zeichnungen und Aquarellen, die Weischer für den Gedichtband „Mönchsauge“ des niederländischen Autors Cees Noteboom angefertigt hat.

Neue Leipziger Schule

Matthias Weischer studierte Malerei an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig und gilt neben Neo Rauch als Vertreter der Neuen Leipziger Schule. Schon früh wurde er für seine Kunst ausgezeichnet, zum Beispiel mit dem Stipendium der Villa Massimo in Rom. Weischers Werke befinden sich in internationalen Museen, unter anderem im Gemeentemuseum Den Haag, im Museum of Contemporary Art in Los Angeles, in der Rubell Family Collection Miami und in der Collection Susan and Michael Hort in New York.

Die Ausstellung „Wege“ ist bis zum 29. Dezember im Kloster Bentlage zu sehen. Weitere Infos finden Sie hier.

wsp

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