13.12.2016

„Westfälische Erinnerungsorte“: LWL und WWU veröffentlichen Buch über das Gedächtnis der Region

Westfalen (wh). Die westfälische Erinnerungskultur steht im Mittelpunkt eines neuen Sammelbandes, den jetzt der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) und die Westfälische Wilhelms-Universität Münster (WWU) herausgegeben haben. In dem 590 Seiten starken Buch "Westfälische Erinnerungsorte. Beiträge zum kollektiven Gedächtnis einer Region" stellen Historiker und Studierende 42 Orte, Ereignisse, Menschen und Objekte vor, die das Bild von Westfalen prägen. Die Bandbreite der Themen reicht dabei vom Pumpernickel über das Westfalenross bis hin zur Porta Westfalica.

"Was Westfalen ausmacht, kann je nach Betrachter sehr unterschiedlich sein. Auf diese Weise entsteht ein facettenreiches und eng verwobenes, aber auch widersprüchliches Bild der Region", sagte LWL-Direktor Matthias Löb bei der Vorstellung des Bandes. "Das Projekt versucht mit Blick auf bekannte und weniger bekannte westfälische Erinnerungsorte zu veranschaulichen, dass das historische Gedächtnis nichts Feststehendes oder Absolutes ist, sondern vor dem Hintergrund einer meist wechselhaften Entwicklungsgeschichte betrachtet werden sollte."

Mit der Veröffentlichung des Buches ist auch ein Twitter-Projekt gestartet, das in den kommenden Wochen über verschiedene Erinnerungsorte in der Region informiert: Über den Kanal @WestfErinn_orte werden historische Fakten, Fotos und weiterführende Links getwittert.

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