15.11.2011

Wirtschaftsaufschwung beschert der Kirche höhere Einnahmen

Westfalen (wh). Die Evangelische Kirche von Westfalen (EKvW) profitiert von der guten Konjunkturentwicklung. Diese sorge für zusätzliche Kirchensteuereinnahmen in Höhe von etwa 37 Millionen Euro, sagte EKvW-Vizepräsident Klaus Winterhoff bei der Landessynode 2011 in Bielefeld-Bethel. Insgesamt erwartet die westfälische Kirche in diesem Jahr Steuereinnahmen von etwa 440 Millionen Euro. 2012 soll dieser Posten bei etwa 420 Millionen Euro liegen.
Das Plus in der Kasse sei eine "Atempause" und könne sinkende Einnahmen durch weniger Gemeindemitglieder ein Stück weit ausgleichen, sagte Winterhoff in seiner Haushaltsrede vor der Synode. In Zukunft müsse die Kirche jedoch mit deutlich weniger Geld auskommen. "Sinkt die Gemeindegliederzahl um ein Drittel, dürfte sich die reale Finanzkraft der Kirche halbieren", erklärte er. Die Evangelische Kirche von Deutschland prognostiziert bis zum Jahr 2040 einen Mitgliederschwund von 34 Prozent.

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