02.01.2018

Zukunftsgärten: Internationale Gartenausstellung im Ruhrgebiet präsentiert Pläne

Westfalen (wh). Die Pläne für die Internationale Gartenausstellung (IGA) 2027 im Ruhrgebiet werden konkreter: Ein jetzt vorgelegter, vorläufiger Projektplan des Regionalverbandes Ruhr (RVR) umfasst 200 Vorhaben von den „Emscher-Terrassen“ über einen Baumwipfel-Pfad bis hin zur Seilbahn.

Sechs „Zukunftsgärten“ sollen Hauptstandorte der IGA 2027 sein. Darunter gibt es mit dem Projekt „Emscher Nordwärts“ in Dortmund und dem Nordsternpark Gelsenkirchen kostenpflichtige Angebote, während im Kreis Recklinghausen („Emscherland“) und im Kreis Unna („Freizeit und Erholung an Lippe und Kanal“) kostenfreie Gärten entstehen sollen.

„Gemeinsam mit Land, Kommunen und Partnern wollen wir Vorhandenes aufwerten und gleichzeitig neue Impulse für eine lebenswerte Städtelandschaft setzen. Die Förderzusage des Landes NRW Ende letzten Jahres zur Neugestaltung der Revierparks im Ruhrgebiet ermöglicht es uns, einen ersten Schritt einzuleiten“, sagte RVR-Regionaldirektorin Karola Geiß-Netthövel.
200 Millionen Euro sollen im Rahmen der IGA 2027 in die Infrastruktur investiert werden, für die Durchführung der Gartenausstellung rechnet der RVR mit einem Zuschussbedarf von 45 Millionen Euro. Aktuelle Prognosen gehen von etwa 2,6 Millionen Besuchern aus.

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