19.05.2016

Westfälische Freilichtbühnen: Kiez-Musical „Heiße Ecke“ entwickelt sich zum Dauerbrenner

Westfalen (wh). Eine Welturaufführung und viel Bewährtes: Die 16 Freilichtbühnen in Westfalen starten in diesen Wochen in die neue Spielzeit. Während sich die Geschichten von Astrid Lindgren und Otfried Preußler längst als zeitlose Renner in den Programmen der Bühnen etabliert haben, tun sich die klassischen Märchen der Gebrüder Grimm inzwischen schwer.

Die Freilichtbühne Hallenberg präsentiert mit "Maria Magdalena" ein Musical, das Paul Graham Brown den Hauptdarstellern eigens auf den Leib komponiert hat. Für Regisseurin Birgit Semmler, von der auch Idee und Buch stammen, ist es bereits das zehnte Stück, das sie auf der Hallenberger Bühne inszeniert. Premiere feiert das Musical am 12. Juni.

Als Phänomen bezeichnet der Vorsitzende des Verbandes Deutscher Freilichtbühnen das Musical "Heiße Ecke", ein Stück über den Kiez in St. Pauli. Seit Jahren zieht es vielerorts die Zuschauer an und auch in diesem Jahr haben es wieder viele Ensembles ins Programm genommen, darunter die Freilichtbühnen in Coesfeld und Arnsberg-Herdringen (jeweils ab 28. Mai).

In den Kinderprogrammen setzen drei westfälische Bühnen auf die Geschichten von Otfried Preußler: in Nettelstedt, Herdringen ("Die kleine Hexe") und Bökendorf ("Der Räuber Hotzenplotz"). Grimms Märchen finden sich in diesem Jahr nur in Oelde-Stromberg ("Der gestiefelte Kater") und in einer modernen Schneewittchen-Adaption in Hamm-Heessen ("Wer ist die Schönste "?") im Programm wieder.

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