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Kommen Sie mit uns auf Schatzsuche. Wir zeigen Ihnen die Vielfalt der westfälischen Archäologie. Lesen Sie außerdem: Abschied von der Einkaufsstadt und erfahren Sie, wie Tiere denken.
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Was in dieser Woche nicht fehlen darf …

… ist nichts. Also nicht das „Nichts“, an das Sie vielleicht denken. Im Sinne von „Abwesenheit von Dingen“. Unser „Nichts“ ist anwesend. Sie merken schon, es ist kompliziert. Eingebrockt hat uns den Schlamassel der Münsteraner Künstler Stephan US. Denn er hat in den vergangenen 15 Jahren ein „Archiv des Nichts“ gesammelt. Rund 3600 Beiträge zum Nichts hat er bereits zusammengetragen und in Rubriken sortiert: Nichts, Leere, Müßiggang, Nichtstun, Loch, Vakuum, Abwesenheit, Niemand, Stille, Null und Schweigen. Zu sehen wäre das Archiv aktuell eigentlich im Kloster Bentlage in Rheine. Der Lockdown verhindert einen Besuch. Am 16. Januar – übrigens der „Tag des Nichts“ in den USA – feiert das Archiv seinen 15. Geburtstag nun still und leise statt mit einer großen Feier. Sollte die Party doch noch nachgeholt werden, kommen wir gerne. Den Künstler warnen wir an dieser Stelle schon mal vor: Wir bringen nichts mit. Aber darüber würde sich Stephan US wahrscheinlich sogar sehr freuen.