31.10.2012

40 Prozent Industriebeschäftigte: Südwestfalen ist „Deutschlands Industrieregion Nr. 3“

Westfalen (wh). In Südwestfalen arbeiten mittlerweile 40 Prozent aller Beschäftigen im produzierenden Gewerbe. Wie die Geographische Kommission das Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) berichtet, ist die Region damit gegenwärtig "Deutschlands Industrieregion Nr. 3". Einen höheren Anteil an Industriebeschäftigten gibt es demnach nur in den IHK-Bezirken Schwarzwald-Baar-Heuberg (51 %) und Ostwürttemberg (48 %). Im Ruhrgebiet arbeitet nur noch etwa jeder vierte Beschäftigte im industriellen Sektor.
Schwerpunktbranchen in Südwestfalens sind die Metallindustrie und der Maschinenbau. Charakteristisch für die Region ist außerdem der hohe Anteil familiengeführter klein- und mittelständischer Unternehmen: "85 Prozent der Betriebe haben weniger als 250 Mitarbeiter, so dass die regionale Wirtschaft mit einer sehr geringen Abhängigkeit von Großunternehmen für den internationalen Wettbewerb zur Zeit als recht gut aufgestellt gelten kann", heißt es im neuen Beitrag des Online-Portals http://www.westfalen-regional.de.

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