27.07.2012

„Münster-Helm“ schützt Radfahrer in ganz Deutschland

Münster (wh). Ein westfälisches Erfolgsmodell sorgt für Sicherheit bei Radfahrern in über 40 Städten bundesweit: Der Stadthelm. Der anthrazitfarbene Radhelm wurde durch die Kinderneurologie-Hilfe Münster vor rund zwei Jahren initiiert und zunächst auch nur in Münster verkauft. Seit der Präsentation auf der Radmesse VELOBerlin im März 2011 hilft das Präventionsprojekt in ganz Deutschland, Kopf- und Hirnverletzungen bei Fahrradunfällen zu verhindern.
Diese Verletzungen sind nach Angaben des Vereins die Haupttodesursache bei Fahrradunfällen von Kindern und Jugendlichen und können, ebenso wie bei Erwachsenen, zu bleibenden Hirnschäden führen. Einen schützenden Helm zu tragen, gilt bei vielen jedoch als "uncool".
Mit gutem Design, hoher Qualität und einer Portion Lokalkolorit soll der Stadthelm diese Situation ändern. Je nach Verkaufsort heißt er deshalb "Münster-Helm", "Soest-Helm" oder auch "Berlin-Helm" und zeigt durch einen dezenten Schriftzug die Heimatstadt des Trägers. Angefertigt wird der Kopfschutz vom westfälischen Sicherheitsspezialisten Abus. Fünf Euro des Verkaufspreises von etwa 65 Euro gehen an die Kinderneurologie-Hilfe.

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