12.05.2022

Rekord bei Auslandsinvestitionen

96 ausländische Unternehmen investierten 2021 in Westfalen. Gefragt war dabei besonders das Ruhrgebiet, berichtet die Gesellschaft NRW.Global Business.

Landesweit zählten die Wirtschaftsförderer im vergangenen Jahr 458 sogenannte „Foreign Direct Investment“-Projekte, also ausländische Direktinvestitionen. Trotz der Pandemie war 2021 somit ein Rekordjahr. „Dieses ausgezeichnete Ergebnis bei ausländischen Direktinvestitionen belegt einmal mehr das hohe Ansehen unseres Wirtschaftsstandorts aus den internationalen Märkten“, sagte NRW-Wirtschaftsminister Prof. Andreas Pinkwart. Die Energiewende, der Klimaschutz und die Digitalisierung seien dabei Leitthemen.

Levi Strauss investiert in Dorsten

Mit 152 FDI-Projekten ging der Löwenanteil der Investitionen in die Region Düsseldorf, traditionell bei asiatischen Unternehmen beliebt. So kamen in der Gesamtbetrachtung die meisten Investitionen aus China, gefolgt von den Niederlanden und der Türkei. Aber auch Regionen abseits der Metropolen konnten Großprojekte akquirieren. Sichtbares Zeichen ist die Baustelle für ein neues Distributionszentrum des Modeunternehmen Levi Strauss auf einem ehemaligen Zechengelände in Dorsten. Vom dort aus soll ab voraussichtlich 2023 der europäische Markt unter anderem mit Jeans beliefert werden. 650 Arbeitsplätze werden durch die Investition geschaffen.

Zu den weiteren Projekten in Westfalen zählen Standorte der Online-Supermärkte ODA in Bochum und Picnic in Dortmund. Das kanadische IT-Unternehmen CGI investiert in ein „Technology Hub“ in Bochum und schafft dort bis zu 400 Arbeitsplätze, berichtet NRW.Global Business. 

wsp

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