11.12.2022

Adventskalender Tür 11

Barbarossa und seine Zeit

Vor 900 Jahren wurde der Kaiser mit dem roten Bart getauft – dass seine Zeit nicht so düster war, wie wir gemeinhin annehmen, zeigt der WESTFALENSPIEGEL in seiner aktuellen Ausgabe. 

„Wir haben heute oft noch das Bild vom finsteren Mittelalter im Kopf. Wir sehen Ratten, die über die Straße laufen, verbinden die Zeit mit Rückschritt, Gewalt und frühem Tod. Doch das trifft so nicht zu“, sagt die Paderborner Mittelalter-Expertin Prof. Dr. Brigitte Englisch im Interview mit dem WESTFALENSPIEGEL. Aber: In vielen Bereichen sei das Mittelalter durchaus eine Blütezeit gewesen. Davon zeugen auch die glanzvolle Ausstellung „Barbarossa. Die Kunst der Herrschaft“ im LWL-Museum für Kunst und Kultur in Münster und die Schau „Das Vermächtnis von Cappenberg“ im Schloss Cappenberg in Selm, die wir Ihnen in unserem Magazin vorstellen.

In Münster wird mit Kaiser Friedrich I. Barbarossa anhand von farbenprächtigen Buchmalereien, Urkunden, kostbaren Skulpturen, einzigartigen Reliquienschreinen und bedeutenden Goldschmiedearbeiten eine der vielschichtigsten Persönlichkeiten der deutschen Geschichte vorgestellt. Gleichzeitig verdeutlicht die Schau: Das Mittelalter war besser und vor allem bunter als sein Ruf. In Westfalen gründeten sich zur Zeit Kaiser Rotbarts zum Beispiel neue Städte. Allen voran die „Stadt vor Lippe“, das heutige Lippstadt, als älteste Gründungsstadt der Region.

Und das sind unsere weiteren Themen

Der Autor Wladimir Kaminer ist mit witzig-hintergründigen Erzählbänden wie „Russendisko“ bekannt geworden. Für das Literatur- und Fotografieprojekt „Experiment HEIMAT“ des Westfälischen Literaturbüros hat er sich mit dem Hermannsdenkmal in Detmold literarisch auseinandergesetzt. Auszüge seines humorigen Essays lesen Sie in dieser Ausgabe.


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Außerdem nehmen wir Sie mit in die „Wunderwelt“ des Malers Otto Modersohn, dem in Tecklenburg eine Ausstellung gewidmet ist – ein sehenswerter Rundgang durch die Jahreszeiten. Und wir zeigen Ihnen, wie sich die Anforderungen in einem der ältesten Berufe der Welt verändert haben. Denn das 2020 in Kraft getretene Hebammengesetz macht bald ein Studium als Ausbildungsweg zur Pflicht. Ungewöhnlich: Mit Kilian Lanig stellen wir Ihnen zudem einen jungen Mann vor, der kurz vor dem Examen als Hebamme steht. Dazu lesen Sie zahlreiche Tipps zu Konzerten, Ausstellungen und Aufführungen in Theater und Oper.

Mehr zu den Inhalten des aktuellen WESTFALENSPIEGEL erfahren Sie in unserer Übersicht für Heft 6/2020.

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