26.08.2014

Kinderschutzkonferenz in Dortmund widmet sich Armutsflüchtlingen aus Südosteuropa

Dortmund (wh). Armutsflüchtlinge aus Bulgarien und Rumänien stellen Städte und Kreise vor große Herausforderungen. Ein Thema, das dabei bislang eher im Hintergrund stand, ist der Kinderschutz. In Dortmund findet nun eine bundesweite Konferenz statt, die erstmals das Wohl von Kindern aus südosteuropäischen Familien in den Mittelpunkt der Debatte stellt.

Bei der Tagung am 5. September 2014 in der Fachhochschule Dortmund diskutieren Wissenschaftler, Politiker, Sozialarbeiter und Beamte, wie der Kinderschutz bei Armutsflüchtlingen gelingen kann. "Zu den besonderen Problemlagen gehören unter anderem eine mangelhafte Gesundheitsfürsorge wegen fehlender Krankenversicherung, Vernachlässigung von Kindern durch unhaltbare Wohnbedingungen oder Ausbeutung von Kindern in kriminellen Strukturen", teilt die FH Dortmund mit, die im Herbst den bundesweit ersten Studiengang Soziale Arbeit mit einem Schwerpunkt "Armut und Migration" anbietet.

Die Ergebnisse der Kinderschutzkonferenz werden am 5. September um 13 Uhr in einem Pressegespräch an der FH Dortmund vorgestellt.

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